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Die Schwimmenden Steine (gibt es so nicht mehr)

Zehn Inseln, kreiert von Nadja Schmidt, schwimmen als flache farbige Felder auf der Wasseroberfläche. Verzinkte Stahlgerüste, montiert auf Pontons, tragen Flächen, die aus nach Farben sortierten Steinen bestehen. Steine, wie sie früher, zu Tagebauzeiten, in der Goitzsche vorkamen.
Die Inseln transportieren ein auf diese Steine reduziertes Konzentrat der Vergangenheit auf einer neuen Oberfläche. Diese "Schwimmenden Steine" sind eine Sichtbarmachung von etwas verschwindendem.
Die Inseln schwimmen als Farbfelder, zusammengesetzt aus herausgefilterten Steinen, mit dem steigenden Wasser in eine neue Landschaft und erinnern die vorherige, indem sie ihre Farben, Schattierungen und Nuancen beinhalten. Entgegen der quadratischen Form jeder einzelnen Insel verhält sich das Gesamtbild "Schwimmende Steine" als lose "Flotte", mit der Strömung beweglich-veränderlich, und ist als solche der Witterung, den Lichtverhältnissen und Wasserbewegungen unterworfen.