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Der Goitzsche Wald

Im Unterschied zu normalen Strategien der Forstwirtschaft, die auf "Wirtschaftswald", "Erholungswald" oder "Naturschutzgebiet" zielen, wird eine neuartige Strategie der "Ästhetischen Waldpflege" verfolgt. Diese Strategie zielt auf eine 99%ige innovative Nutzung des Vorhandenen. Durch Reduzieren oder Hinzufügen, durch Pflegen oder "wachsen lassen" werden vorhandene Strukturen sichtbar. Vergleichbar mit der "Goldenen Axt" des bekannten Parkgestalters Fürst Pückler werden durch Schneisen und weite offene Flächen die Strukturen des vorhandenen Waldes hervorgehoben und sichtbar gemacht. Der Erfolg dieser Strategie ist auf Konsens und die Mitwirkung regionaler Partner angewiesen. Das Projekt Kulturlandschaft Goitzsche und die Planungen für den Goitzsche-Wald wurde dafür der Boden bereitet.

Miniaturmonumente ("fabriques"), wie sie im Landschaftsgarten des 18. Jahrhunderts Verwendung fanden schaffen besondere ästhetische Ereignisse. Alle Objekte liegen am südlichen Haupterschließungsweg aus Richtung Bitterfeld und führen vom dortigen "Eingang Erde" zu den "fabriques" am künftigen Seeufer: den "Göttern im Exil", der "Furt", "Am Tisch-Sitzen-Sehen" und dem "Rosa Eck" bis zur Flora-Insel.