zur Startseite

Altjeßnitzer Irrgarten

Die Idee eines Irrgartens ist uralt, so dass man meinen könnte es gäbe viele solcher Architekturen auf der Welt. Früher dienten sie kultischen Zwecken, in der Barock- und der Rokokozeit waren Sie Ausdruck weltlicher Lebensfreude und galanten Zeitvertreibs.
Als besondere gärtnerische Leistungen waren sie Bestandteil feudaler Parks, wie auch der Altjeßnitzer Irrgarten, der vor ca. 250 Jahren zur Belustigung der Freiherren Leopold-Nikolaus von Ende im Schlossgarten von Altjeßnitz angelegt wurde.

Deutschlands ältester Irrgarten ist etwa 2500 Quadratmeter gross. Hat man endlich den Mittelpunkt erreicht, gilt es auf eine Kanzel zu steigen, von wo man einen Überblick über das gesamte Wegnetz hat. Die Gänge mit einer Breite von 1,50 m werden von Weissbuchenhecken mit einer Stärke von 75 cm und einer Höhe von 2,50 Meter gesäumt.
Besuchen sie doch einmal den Irrgarten, aber verirren sie sich nicht.

Informationen : Homepage Alt Jeßnitz