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Die Goitzsche

Die Goitzsche
Blick auf die Goitzsche

Früher ein Auenwald, nach dem Ende des Braunkohlenbergbaus ein Sanierungsgebiet. Aus den 3 Tagebauen (Holzweißig-Ost, Holzweißig-West und Goitzsche) wurden im Zeitraum von 1908-1991 1.275.000.000 m³ Abraum bewegt und 507.700.000 Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Der Tagebau Goitzsche, aufgeschlossen 1949, war der größte normalspurige Zugbetriebstagebau Mitteldeutschlands.
Nach der Schließung dieseses Tagaubaus im Frühjahr 1991 begann die Sanierung des 60 km² großen Gebietes. In acht Jahren der Bergbausanierung wurden 41 Mio. m³ Abraum bewegt, 104 km Gleisanlagen zurückgebaut und zahlreiche Tagebaugroßgeräte verschrottet. Damit waren die Voraussetzungen gegeben eine 25 km² große Seenplatte mit einer Uferlänge von ca. 60 km entstehen zu lassen.
Bereits am 6. Juli 1998 erfolgte der Probebetrieb zur Flutung der Goitzsche. Durch die Zusammenarbeit von Bergleuten, Künstlern und Landschaftsarchitekten entstand in der Goitzsche auf einer Fläche von 60 km² das weltweit größte Landschaftskunstprojekt.